Projekt Rex (1)

Ich habe ein zu gutes Herz und sicher auch irgendwelche saarländischen Ludolf-Gene in mir. Bei vielen Teilen sehe ich einen Wert, obwohl jede Logik schreit „schmeiß das weg!“. Aber ich sehe etwas anderes darin, ein gewisses Potenzial. So kam es zu diesem Projekt auf Basis eines 36V Trekking-Pedelec.

Der Akku ist platt, die Reifen und Bremsen sind hinüber, ebenfalls so ziemlich jeder Bowdenzug.  Federgabel, Dynamo, Scheinwerfer, Bremshebel rechts, Schutzblech hinten, Kettenschutz, Kette, … – na eigentlich fast alles ist kaputt. Es stand auch schon als wirtschaftlicher Totalschaden beim Schrott.

An diesem Punkt kommt Freizeit ins Spiel. Wenn ich nämlich nicht arbeite, kann ich durchaus über meine Zeit frei verfügen. Und über den Schrott auch, wie praktisch. Bei diesem Rex gab es allerdings nie Eigentumszweifel, ich bekam es nämlich geschenkt, jawohl. 😉

Eines schönen Abends begann ich mit dem Abbau sämtlicher nicht benötigten und defekten Teile, also auch alle elektrischen Komponenten. Das motorlose Vorderrad war noch da und stammt von einem anderen geschlachteten Fahrrad. Die schwarzen Speichen sind toll, passen aber optisch nicht zum Hinterrad mit silbernen Speichen. Egal, mal schauen was sich noch findet. Der Gepäckträger war gleichzeitig Akkuhalter und verschwand ersatzlos. Das hintere Schutzblech versuche ich später gekürzt wieder zu verwenden.

Das Ergebnis des ersten Abends sah dann so aus:

Ist der Rahmen nicht cool!? 😍 Er ist auch noch recht gut im Lack.

Der nächste Schritt heißt wohl Reinigung…

2 Gedanken zu „Projekt Rex (1)“

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