Im Schrott zu wühlen macht Spaß! Es finden sich oft viele tolle Teile an kaputten Fahrrädern, wenn man einfach nur auf Entdeckungsreise geht. Herrlich! Natürlich stand mir gerade quasi die Luxusausgabe des Fahrradschrottelns zur Verfügung: Ein kleiner „Stall“ voll mit ausgedienten Fahrrädern, teilweise vorgeschlachtet.
Eins nach dem anderen kam jetzt auf die Schlachtbank. Ich war nicht besonders wählerisch und schraubte alles ab, was mir aufhebenswert erschien. Oder mir einfach nur spontan gefiel. 🤭
Ein Hollandrad weckte in mir Erinnerungen an die vielen Fahrradbasteleien meiner Jugendzeit. Ich fuhr damals öfter die Hollandräder meiner Eltern, ohne Schaltung, aber mit einem schweren Anhänger. (Mein Rennrad war einfach nicht ideal für ’ne Anhängerkupplung… 🤭) Diese dunkelgrünen „Dinger“ waren jedenfalls quasi unzerstörbar. Trotzdem fand ich natürlich immer Gründe, auch daran zu basteln.
Dieses hier hatte sogar die 3-Gang Torpedo Schaltung, die Manni neulich in den Kommentaren ansprach, und die ich natürlich restlos ausbaute. Einfach nur aus nostalgischen Gründen.
Ein Schlachter hatte sogar vorne und hinten neue (ungebremste) Bremsbeläge drauf, die ich natürlich am Rex-Projekt recyceln werde.
Ich könnte auch neue aus dem Schrank nehmen, aber Rex ist nun mal ein Low-Budget Projekt und ich freue mich über jedes passende Gebrauchtteil, selbst wenn es quasi neu ist… 😉 Btw, ich fand auch noch gut erhaltene schwarze V-Bremsen-Arme, die natürlich ebenfalls am Rex zum Einsatz kommen sollen.
Unterm Strich war die Schlachtung ein großer Erfolg:
In der nächsten Folge zeige ich mal die Ausbeute des mehrstündigen Aufwands.
Nachtrag: Das Projekt Rex geht hier weiter.














3 Gedanken zu „Schrotteln extrem – Teil 1: Massenschlachtung“